Sächsische Ärzteversorgung - Mitgliedschaft

§ 26 Anspruch auf Versorgung

(1) 1Die Mitglieder der Sächsischen Ärzteversorgung und ihre Hinterbliebenen haben unbeschadet von § 45 Absatz 3 ohne Wartezeiten Anspruch auf Versorgung bei Eintritt des Versorgungsfalles (Berufsunfähigkeit, Erreichen der Altersgrenze, Tod). 2Dies gilt auch, wenn der Versorgungsfall während des Ruhens der Beitragspflicht eintritt. 3Die Bestimmungen gemäß § 31 Absatz 5 gelten jedoch dann nicht. 4Anspruch auf Versorgung hat nur das Mitglied, das mindestens für einen Monat seinen Beitrag bezahlt hat. 5Dieselbe Voraussetzung gilt auch für Leistungen nach § 36.

(2) Ruhegeldempfänger, deren Mitgliedschaft nach § 12 Absatz 1 endet, behalten ihre Ansprüche gegenüber der Sächsischen Ärzteversorgung.

(3) 1Sofern für das Mitglied aus einem anderen sozialen Sicherungssystem Versicherungs- oder Wohnzeiten zu berücksichtigen sind, wird die Versorgungsleistung anteilig gewährt. 2Zu berücksichtigen sind vorbehaltlich anderer gesetzlicher Regelungen insbesondere Versicherungs- oder Wohnzeiten aus einem sozialen Sicherungssystem des ausländischen europäischen Wirtschaftsraumes. 3Dies gilt entsprechend für Versicherungszeiten aus einer vorangegangenen oder nachfolgenden Mitgliedschaft in einem anderen inländischen berufsständischen Versorgungswerk. 4Soweit nichts anderes bestimmt ist, ergibt sich die anteilige Versorgungsleistung aus der mit den zu berücksichtigenden Versicherungs- oder Wohnzeiten ermittelten Versorgungsleistung multipliziert mit dem Verhältnis der Versicherungszeit bei der Sächsischen Ärzteversorgung zu den gesamten Versicherungs- oder Wohnzeiten aller beteiligten sozialen Sicherungssysteme vor Eintritt des Versorgungsfalles.

(4) 1Sind bei Eintritt des Versorgungsfalles Beiträge rückständig, berechnet sich die Versorgungsleistung nach den geleisteten Beiträgen. 2Mit der Festsetzung der Versorgungsleistung erlischt die Pflicht zur Zahlung der Beiträge. 3Der Versorgungsberechtigte kann jedoch binnen eines Monats nach schriftlicher Mitteilung die Beiträge nachentrichten, die auf das laufende und die letzten beiden dem Eintritt des Versorgungsfalles vorangehenden Kalenderjahre entfallen, zuzüglich Kosten, Zinsen und Säumniszuschlägen. 4Die Nachentrichtung ist nur wirksam, soweit die auf die rückständigen Beiträge entfallenden Kosten, Zinsen und Säumniszuschläge gezahlt worden sind.

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